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VORTRÄGE UND VERÖFFENTLICHUNGEN

 

Veröffentlichungen 

praxiswissen psychosozial
1. Quartal 2015

"Ein Weg aus der Unheilbarkeit - 
Erfahrungen mit dem Recovery-Konzept"

         

praxiswissen psychosozial
Heft 20
1. Quartal 2015

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> zum Vortrag
> Recovery-Impressionen

Links

> Ein Weg zu psychischer Gesundheit

> Botschaften der Hoffnung

> Die Wandlung des Selbst


Der Begriff Recovery stammt aus dem englischen Sprachraum und kann sinngemäß mit „Wiedergesundung“ nach einer psychischen Erkrankung übersetzt werden.

Recovery ist „ein zutiefst persönlicher, einzigartiger Veränderungsprozess im Hinblick auf die Einstellungen, Werte, Gefühle, Ziele, Fähigkeiten und/oder Rollen eines Menschen im Leben und eine Möglichkeit, auch mit den Einschränkungen durch die Erkrankung ein befriedigendes, hoffnungsvolles und aktives Leben zu führen.

Recovery beinhaltet die Entwicklung einer neuen Bedeutung und eines neuen Sinns im Leben, während man über die katastrophalen Auswirkungen der psychischen Erkrankung hinauswächst.“

William Anthony

Fragestellungen auf dem Weg der psychischen Gesundung

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PSYCHOSOZIALE Umschau
02|2015

"Wege aus der Stigmatisierungsfalle"

Betroffene Menschen empfinden eine soziale Stigmatisierung wie einen ein offenes Brandmal. Die Verletzung ist für viele ebenso peinigend wie die eigentliche Erkrankung. Das Gefühl, nicht zur Gemeinschaft zu gehören, wirkt hochgradig verstörend

Auch in den psychiatrischen Einrichtungen Deutschlands gewinnt diese Idee Anhänger. »In Würde zu sich stehen« ist ein Trainingsmanual zur achtsamen Offenlegung einer psychischen Erkrankung. Das Pfalzklinikum hat zusammen mit dem Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Rhein-land Pfalz e.V. Genesungsbegleiter eingeladen, im Rahmen von Gruppentherapien Anleitungen zum Umgang mit Stigmatisierung zu vermitteln, insbesondere zur Überwindung von Selbststigmatisierung der Betroffenen.

 

PSYCHOSOZIALE Umschau
Heft 02|2015

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Familiendynamik
2015 Heft 01

"Die Zähmung der Monster"
Traumatherapie nach Vergewaltigung, Auflösung einer Spinnenphobie, von sozialen Ängsten und Depressivität

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Familiendynamik 2015 Heft 01

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  •  „…wenn das so weiter geht mit ihr sind wir,
    meine Frau und ich, die glücklichsten Menschen...“

Die email des Vaters meiner jungendlichen Klientin (16) erreichte mich unerwartet. Er sei freudig erstaunt, wie sie – Nathalie – die Situation meistere, ihr ginge es wieder „super gut“, sie schaue nach vorne und treffe sich wieder mit Freunden. War ein Wunder geschehen?

Rückblende: Sechs Wochen zuvor, Anfang Juli, rief mich Nathalies Vater (Berufskraftfahrer, 48) ziemlich verzweifelt an und fragte nach einem Therapieplatz für seine Tochter. Er berichtete, dass seine Tochter Nathalie vor einem Jahr von zwei Männern vergewaltigt worden sei.  Sie habe bereits zwei Monate (ein halbes Jahr zuvor) ohne spürbaren Erfolg in der Jugendpsychiatrie verbracht. Die Diagnose:  Posttraumatische Belastungsstörung in Folge sexuellen Missbrauchs, mittelgradige Depression, ernsthafte soziale Beeinträchtigung. Anschließend habe Nathalie mehrere Wochen erfolglos in einer Tagesklinik verbracht. Er finde keinen Psychotherapeuten mit Kassenzulassung oder Traumaerfahrung, der bereit sei, mit Nathalie zu  arbeiten. Nathalie habe Flashbacks, sei depressiv, habe sich auch schon einige Male geritzt, verkrieche sich zuhause, habe gar kein Selbstvertrauen und sei sehr unsicher. Wegen ihrer Alpträume schlafe sie nachts bei der Mutter, dies aber schon seit ihrer Kindheit. Er schlafe auf der Couch.  Nathalie wolle ihr soziales Jahr in einem Altenpflegeheim abbrechen, da ihre Ängste so stark seien. In sechs Wochen sei der Jahrestag des Ereignisses. Voraussichtlich im November  beginne der Prozess. Vor beiden Ereignissen habe Nathalie panische Angst... Man wisse nicht mehr weiter...

 

Behandlungsvollmachten als Möglichkeit,
mit Zwangsbehandlung umzugehen
Vortrag

Fachkongress vom 5. – 7. November 2014 in Ravensburg

 

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Zwangsmaßnahmen und Zwangsbehandlungen sind nur dann ethisch vertretbar,
wenn selbstbestimmungsunfähige Personen
ihre eigene Gesundheit und ihr Leben (Selbstgefährdung)
oder die Gesundheit und das Leben anderer Personen (Fremdgefährdung) konkret und erheblich gefährden und dies durch keine anderen Maßnahmen – wie insbesondere durch ernsthafte Versuche, den Patienten von der Gefährlichkeit seines Verhaltens und seiner  Behandlungsbedürftigkeit zu überzeugen – abgewendet werden kann.

Achtsamkeitspraxis in der Psychotherapie
Vortrag

Moderne Psychotherapie vor dem Hintergrund östlicher Spiritualität

 

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Achtsamkeit hat einen wichtigen Platz als modularer Baustein in der modernen Psychotherapie gefunden - unabhängig davon, therapieschulen- und störungsübergreifend. Achtsamkeitsbasierte Therapie ist eine Kurzzeitintervention, darauf abzielt, die Selbstregulationsfähigkeit und das Selbstvertrauen bzw. Selbstwirksamkeitserleben zu stärken. Die Praxis der Achtsamkeit ist eine grundlegende Übung verschiedener spiritueller Traditionen.

Achtsamkeit ist eine Form der Aufmerksamkeitslenkung, bei der man sich darin übt, den Geist immer wieder auf das Hier und Jetzt zurückzuholen, ohne vorschnell zu beurteilen.

 

Himmelhoch jauchzend…
… zu Tode betrübt …
Vortrag zur bipolaren Störung

 

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 Die Pole des Saturn ...
... hin- und hergerissen zwischen Manie und Depression

  • Diagnostik und Klassifikation
  • Verlaufsformen affektiver Störungen
  • Symptomatologie
  • Neurobiologisches Modell
  • Ätiologiemodell
  • Neurobiologie
  • Phasen
  • Therapie
  • Pharmakotherapie
  • Psychotherapie am Beispiel der kognitiven Therapie